Brand auf der Rudolfswarte erfolgreich bekämpft

Brand auf der Rudolfswarte erfolgreich bekämpft

Am Abend des 3. Mai wurden wir zu einem Brand auf der Rudolfswarte alarmiert. Ein aufmerksamer Läufer bemerkte die ungewöhnliche Rauchentwicklung und reagierte vorbildlich: Er setzte umgehend den Notruf ab und versuchte noch bis zu unserem Eintreffen erste Löschmaßnahmen.

Dank dieser schnellen Alarmierung konnten wir rasch eingreifen und größeren Schaden verhindern. Bürgermeister Stefan Steinbichler bedankte sich persönlich sowohl beim Melder als auch bei unseren Einsatzkräften für das entschlossene Handeln.

Herausforderung Einsatzort

Die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltete sich aufgrund des unwegsamen Geländes schwierig. Erste Maßnahmen führten wir daher mit tragbaren Feuerlöschern durch. Durch die Ausbreitung des Brandes in mehreren Ebenen der Warte wurden zusätzliche Kräfte nachalarmiert.

Insgesamt standen rund 93 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Unterstützt wurden wir von den Feuerwehren Tullnerbach-Irenental, Pressbaum, Wolfsgraben sowie der Drohnengruppe Ollern. Ebenso waren Polizei und das Rote Kreuz vor Ort.

Einsatz unter erschwerten Bedingungen

Dichte Rauchentwicklung und die Gefahr weiterer Brandausbreitung machten das Vorgehen besonders herausfordernd. Zeitweise mussten wir uns aus Sicherheitsgründen zurückziehen. Mithilfe einer Drohne konnten wir die Lage aus der Luft beurteilen und die weiteren Maßnahmen gezielt anpassen.

Positiv wirkte sich der trockene Waldboden aus, der das Befahren der Wege ermöglichte. Unter anderen Bedingungen hätten umfangreiche Schlauchleitungen gelegt werden müssen.

Erfolgreicher Einsatz

Durch das rasche und koordinierte Vorgehen aller eingesetzten Kräfte konnte der Brand eingedämmt und schließlich vollständig gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis weit nach Mitternacht an.

Unser Kommandant Michael Gindl zeigt sich stolz über die Leistung der Mannschaft: Innerhalb von rund 15 Minuten waren wir trotz schwieriger Bedingungen vor Ort – ein Beweis für die hohe Einsatzbereitschaft und Schlagkraft unserer Feuerwehr.

Die Rudolfswarte bleibt aufgrund der entstandenen Schäden vorerst gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.